Besuchen Sie uns vom 12. -16.10.2026 auf der Fakuma in Halle: B5 Stand: B5-5412!
Recyclinglösungen
für komplexe
Verbundmaterialien
Für Unternehmen, die aus bisher nur schwer recyclebaren Reststoffen wieder nutzbare Rohstoffegenerieren wollen. Von komplexen Verbundmaterialien bis zu problematischen Produktionsabfällen.
Mehr als Recycling
Kein reines Recyclingversprechen, sondern wissenschaftliche Expertise und Arbeit an schwer trennbaren Stoffströmen.
Promoviertes
Gründungsteam
Entwickelt aus technischer Forschung und praktischer Arbeit von Dr. Marieluise Lang und Dr. Lars Helmlinger.
exist – gefördert
Dieses Projekt wird gefördert durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des Förderprogramms EXIST
Nähe zum SKZ Würzburg
Eingebettet in ein relevantes Umfeld für Kunststofftechnik, Materialprüfung und angewandte Forschung.
Standort Würzburg
Entwickelt in einem starken industriellen und wissenschaftsnahen Umfeld in Deutschland.
Komplexe
Produktionsabfälle
Die Grenze klassischer Standardverfahren: Wertstoffe gehendort verloren, wo Materialien zu komplex verbunden sind
Für viele Industrieunternehmen liegt die Herausforderungnicht im Willen zur Verwertung, sondern in der komplexen. Beschaffenheit ihrer Produktionsabfälle.
Für viele Industrieunternehmen liegt die Herausforderung nicht im Willen zur Verwertung, sondern in der komplexen Beschaffenheit ihrer Produktionsabfälle.
Vom Abfallprodukt
zum Rohstoff
Aus Ihren komplexen Produktionsabfällen
wieder wertvolle Ressourcen gewinnen
In vielen Produktionsabfällen sind nutzbare Bestandteile vorhanden, aber technisch schwer zugänglich. Genau hier setzen wir an.
Der Ansatz beginnt mit dem Verständnis des konkreten Stoffstroms: Welche Bestandteile sind enthalten, wie liegen sie miteinander verbunden vor und welcheFraktionen lassen sich sinnvoll zurückgewinnen? Darauf aufbauend entwickeln wirdie für Sie geeignete Trenn- und Aufbereitungslogik.
1
Stoffstrom
verstehen
Ermitteln, welche Materialien enthalten sind und welche Trennhürden bestehen.
2
Potenziale
bewerten
Einschätzen, welche Bestandteile für eine Rückgewinnung relevant sein können.
3
Trennlogik
entwickeln
Einen geeigneten Ansatz ableiten, um komplexe Verbünde aufzuschließen.
4
Nutzbar
machen
Materialströme in Richtung industrieller Anschlussfähigkeit weiterdenken.
Recycling
weiterdenken
Zwischen Forschung, Recycling und Industrieanwendung: Wo Standardrecycling nicht mehr weiterkommt, helfen Ihnen unsere Verfahren, Ihre wertvolle Ressourcen zurück zu gewinnen. Etablierte Recycler und Entsorger stoßen bei komplexen Materialverbünden häufig an technische Grenzen. Gleichzeitig bleiben in diesen Stoffströmen Bestandteile enthalten, die für industrielle Kreisläufe relevant und wertvoll sind.
Unser Fokus gilt Stoffströmen, die bisher nicht oder nur eingeschränkt zurückgeführt werden können.
Standardrecycling
LaMa Recycling
In der Praxis
Ein Beispiel aus der Praxis: Die Windelproduktion zeigt, wie anspruchsvoll Abfälle mit modernen Materialverbünden sind.In der Hygieneindustrie entstehen Produktionsabfälle, die unterschiedliche Bestandteile wie Kunststoffe, Fasern, Zellstoff und Superabsorber miteinander verbinden. Genau solche Stoffströme machen deutlich, warum Standardrecycling häufig nicht ausreicht. Im Zusammenspiel mit Zellstoff, Fasern, Folien und weiteren Bestandteilen entstehen Stoffströme, die nicht wie sortenreine Fraktionen behandelt werden können. Wir setzen hier auf die fachliche Analyse des Materialverbunds und die Entwicklung geeigneter Wege, um Rückgewinnungspotenziale sichtbar zu machen.
Die Menschen dahinter
Ein Team aus interdisziplinären Spezialisten: Fachliche Tiefe für ein Problem, das einfache Antworten selten zulässt. Hinter LaMa stehen Dr. Lars Helmlinger und Dr. Marieluise Lang. Beide bringen wissenschaftliche Tiefe in ein Feld ein, das technische Präzision und industrielles Verständnis verlangt. Der Ausgangspunkt liegt in der Beschäftigung mit Superabsorber-haltigen Verbundmaterialien – einem Beispiel für Stoffströme, bei denen Standardverfahren schnell an Grenzen stoßen. LaMa überträgt diese Perspektive auf weitere komplexe Produktionsabfälle und Materialkombinationen.
Dr. Marieluise Lang
Marieluise hat in Bayreuth Polymer- und Kolloidchemie studiert und promoviert – Kunststoffe sind also kein Zufall, sondern echte Überzeugung. Nach fast zehn Jahren als Bereichsleiterin beim SKZ und 3 Jahren im Mittelstand als Geschäftsführerin, wo sie eine neue Kunststoffsparte von Grund auf aufgebaut hat, ist sie seit 2025 mit EXIST und nun der neugegründeten LAMA Recycling GmbH auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Wenn sie nicht über Recycling und Compounds nachdenkt, findet man sie irgendwo zwischen Kletterwand und Gemüsebeet.
Dr. Lars Helmlinger
Lars hat in Bayreuth Polymer Science studiert und anschließend am SKZ in der Verfahrenstechnik gearbeitet sowie im Bereich Maschinenbau promoviert. Nach mehreren Jahren in der Forschung und verschiedenen verantwortlichen Positionen in einem mittelständischen Kunststoffunternehmen verbindet er heute als Gründer und Geschäftsführer der LaMa Recycling GmbH technische Entwicklung mit unternehmerischer Umsetzung.
Thomas Wolz
Thomas begann im Jahr 2000 in Würzburg an der FH sein BWL-Studium, entschied sich jedoch nach fünf Semestern, diesen Weg zu verlassen und stattdessen direkt in die boomende IT-Branche einzusteigen. 2009 fiel die Entscheidung, fortan nicht mehr für andere, sondern für sich selbst zu arbeiten – er gründete sein erstes eigenes Unternehmen, das er 2016 erfolgreich verkaufte. Nach einer ausgedehnten Reise durch Europa startete er Ende 2017 erneut als IT-Berater durch. Seit 2025 bringt er sich als Quereinsteiger im EXIST-Projekt ein und ist Mitgründer und Gesellschafter der LaMa Recycling GmbH.
Stefan Zuljevic
Stefan hat Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik gelernt und ist seit 2014 am SKZ als Technisches Personal tätig. Maschinen, Peripherie und Kunststoffe gehören für ihn zum Arbeitsalltag – und sind weit mehr als nur ein Beruf. Mit seiner langjährigen Praxiserfahrung kennt er die Herausforderungen der Kunststoffverarbeitung aus erster Hand und bringt dieses Know-how nun in die LAMA Recycling GmbH ein.Wenn neben der Arbeit Zeit bleibt, ist Stefan am liebsten mit seiner Familie unterwegs, steht auf dem Fußballplatz oder entspannt bei einer Runde Gaming.
Unser Prozess
1
Erstkontakt
Einordnung des Anliegens, des Stoffstroms und der Ausgangslage.
2
Material-
verständnis
Betrachtung von Zusammensetzung, Struktur und relevanten Bestandteilen.
3
Potenzial-
einschätzung
Fachliche Bewertung, ob eine Rückgewinnung einzelner Fraktionen grundsätzlich sinnvoll erscheint.
4
Nächste
Schritte
Gemeinsame Abstimmung, welche Prüfung oder Vertiefung fachlich naheliegt.
Q&A
Komplexe Stoffströme lassen sich selten pauschal bewerten. Die folgenden Fragen helfen bei der ersten Einordnung, ob wir wir als Spezial-Recycler für Ihr Unternehmen relevant sein könnten.
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Nicht Müll, sondern Rohstoff.